Sportverein Nordenham e.V.
Para-Karatekas beim Hanbo Lehrgang
Zwei Mitglieder des SV Nordenham hatten kürzlich die Gelegenheit, an einem Hanbo–Lehrgang des TuSpo Surheide in Bremerhaven teilzunehmen. Unter der Leitung von Stefan Wagner – 1. DAN Chi Do Kwan Hanbo und 2. Dan im Wado-Ryu Karate – erhielten die Teilnehmer einen spannenden Einblick in die japanische Stockkampfkunst.
Für die Para-Sport Wado-Ryu Karate-Abteilung des SVN waren Marc Diekmann und Ingo Lukes vor Ort. Da sowohl für sie als auch für die meisten anderen Teilnehmer der Umgang mit dem Hanbo völliges Neuland war, gestaltete Wagner den Lehrgang besonders strukturiert und verständlich. Zunächst erklärte er die Herkunft, Bedeutung und die grundsätzliche Handhabung des Hanbo, bevor es zum praktischen Teil mit den Grundlagen sowie einer ersten Kampfkunstsequenz überging.
Die Hanbo-Kampfkunst zur Selbstverteidigung stammt aus Japan. Der Hanbo – übersetzt „halber Stock“ – reicht vom Boden bis zum Bauchnabel des Sportlers. Neben der Technik spielt auch die Etikette eine zentrale Rolle wie z.B. das An- und Abgrüßen oder der respektvolle Umgang mit allen Mitübenden. Wagner betonte, dass Karate-Grundkenntnisse von Vorteil seien, der Sport jedoch auch für absolute Einsteiger gut geeignet ist.
Im praktischen Teil stellte sich schnell heraus, dass das präzise Handling des Hanbos viel Übung erfordert. Nachdem die Grundbewegungen geübt waren, starteten die Teilnehmer in Partnerübungen mit einer Hanbo–Kampfkunstsequenz: Angriff und Abwehr mit dem Hanbo, gefolgt von direkten Kontertechniken.
Am Ende des Lehrgangs bedankten sich die Teilnehmer herzlich bei Stefan Wagner für die lehrreiche und kurzweilige Veranstaltung.
Die Para-Sport Wado-Ryu Karate-Abteilung des SV Nordenham freut sich über neue Mitglieder. Ein Einstieg ist jederzeit möglich – auch Menschen mit Einschränkungen sind herzlich willkommen. Einfach vorbeikommen und mitmachen. Wir freuen uns auf Euch! Informationen hierzu erteilen gerne der SV–Nordenham: (04731) 67 87 oder Ingo Lukes: (04731) 95 10 38.
Ingo Lukes



