Westerstede Landkreis Ammerland

Arbeitskreis Gesundheitsförderung

wk - Der Arbeitskreis Gesundheitsförderung, an dem rund 50 Einrichtungen, Kommunen, Verbände, Vereine und Selbsthilfegruppen beteiligt sind, hat unter großer Teilnahme sein dreißigjähriges Bestehen gefeiert.

Das aktuelle Koordinationsteam, bestehend aus Annika Preuß-Hinrichs, Tina Etling und Verena Steenken, unterstrich bei der Begrüßung die gute Zusammenarbeit der fast 80 Akteurinnen und Akteure im Arbeitskreis Gesundheitsförderung. Durch deren Einsatz konnten zahlreiche Projekte zur Gesundheitsförderung entwickelt und landkreisweit umgesetzt werden, bilanzierte Annika Preuß-Hinrichs: „Dazu gehören Gesundheitsmärkte in den Gemeinden, Märkte der Möglichkeiten, aber auch Projekte wie Erlebnissporttage für Männer sowie Aktions- oder Frauenwochen oder das Lesepatenprojekt. Es finden regelmäßig Gastvorträge statt, und Einrichtungen stellen sich und ihre Arbeit zum Teil auch mit der Möglichkeit einer Besichtigung vor Ort vor.“ Der stellvertretende Landrat Björn Meyer unterstrich in seinem Grußwort, dass der Arbeitskreis den Acker für vieles gepflügt habe, „was heute im Bereich der Gesundheitsversorgung im Ammerland wächst und gedeiht“. Das wurde auch in dem Vortrag der beiden ehemaligen langjährigen Koordinatorinnen Ute Aderholz und Anja Kleinschmidt deutlich, die wesentliche Meilensteine in der Geschichte des Arbeitskreises beleuchteten.

Neue Impulse gab ein Fachvortrag zum Thema „Partizipation in der Gesundheitsförderung – wie kann dies gelingen?“. Um Gesundheitsförderung erfolgreich zu gestalten, müssten laut Theresa Vanheiden, Fachreferentin bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen, Beteiligungs- und Entscheidungsmöglichkeiten im kommunalen Kontext geschaffen werden: „Die Ermöglichung von Teilhabe ist entscheidend für die Bedarfs- und Bedürfnisorientierung der Angebote für die Menschen vor Ort“, betonte die Expertin.
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