TuS Jaderberg seit 1911

Sportabzeichen 2020 TuS Jaderberg

Die übliche Verleihung der Sportabzeichen mit einer kleinen Feierstunde beim TuS Jaderberg musste in diesem Jahr leider ausfallen. Der Sportabzeichen-Obmann, Frank Piontek trug das umfangreiche Zahlenwerk der Sportbegeisterten zusammen. In dem Jahr der Corona-Pandemie hat sich insgesamt ein TeilnehmerRückgang eingestellt. Bei den Abzeichen der TuS-Mitglieder ist  allerdings erfreulich, dass es mit 75 Absolventen sogar eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr (61) gegeben hat. Es wurden Leistungen in Gold (18), Silber (25) und Bronze (29) abgelegt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde fortgesetzt. Dort schafften 72 Kinder (Vorsaison 105) die Bedingungen. Die Oberschule (91 Abzeichen 2019) brachten sich diesmal nicht ein. Das Minisportabzeichen legten 38 Kids von der evangelischen Kindertagesstätte ab. Im Jahre 2019 waren es 33 Kita-Kinder. Damals hatten auch 64 Jungen und Mädchen von der kommunalen Kita mitgemacht. Auch das Familiensportabzeichen wird mit sieben Familien (in der Vorsaison neun) ausgezeichnet. Insgesamt kommt man somit auf 147 Sportabzeichen. Im Jahre 2019 waren es 257 Abzeichen. In der 55-jährigen Vereinsgeschichte rund um das Sportabzeichen ist die stolze Zahl von 7905 Abzeichen erreicht. Zudem sind insgesamt 224 Familienurkunden verliehen worden. Der Rekordinhaber beim TuS Jaderberg ist der nun 94-jährige Alfred Wefer. Der rüstige Rentner absolvierte im Jahre 2016 mit 90 Jahren sein letztes und insgesamt das 50. Sportabzeichen. Es folgen Otto Bramstedt (46), Heiko Bolting (45), Dr. Heiko Becker (41), Joachim Gabriel (38) und Frank Piontek (37). Das Feld der Frauen führt Gerlinde Schweers (36) vor Heide Padeken (27), Bianca Decker (22) und Christa Busboom (20) an. Insgesamt sieben Familiensportabzeichen sind zu vergeben. Die sportlichen Verbände sind die Familien Decker mit Klaus, Bianca, Rieke, Neele und Helmut Höpken. Familie Hofmann mit Olaf, Sylvia und Jara. Familie Jahnke mit Stefan, Scarlett, Angelina und Fabienne. Müller mit Rainer, Jule, Jona und Renate Gerdes. Familie Padeken mit Günter, Heide, Hanno und Tom, Familie Piontek mit Frank, Aylin und Dennis sowie Familie Seemann mit Thorsten, Janina und Wenke. Erfreulich ist dabei, dass die Firma Ernsting´s family erneut das Familiensportabzeichen finanziell unterstützt hat. Dazu ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich. Beim TuS Jaderberg  wird seit 2004, in diesem Jahr zum 17. Mal, das Powersportabzeichen verliehen. Für dieses Abzeichen versucht man so viele Disziplinen wie möglich zu absolvieren. Für jede Disziplin gibt es entsprechend der erreichten Leistung Punkte: 3 (Gold), 2 (Silber) oder 1 (Bronze). Bei der Auswertung dieser Aktivitäten bringt sich Heide Padeken ein. In den beiden letzten Saisonen gewannen mit Angelina Janke und Merle Soltwedel zwei „Powergirls“. Davor hatte es immer Powerfrauen oder -männer gegeben. Jetzt ist mit dem 39-jährigen Jan Heidemann ein Powermann auf Platz eins. In 14 Disziplinen sammelte er stolze 41 Punkte. Das bedeutet in gleich 13 Disziplinen die Höchstpunktzahl von drei Zähler, und nur einmal im Schwimmen lediglich zwei Punkte. Jan mit einem Lächeln: „Die Vielseitigkeit Sport liegt mir.“ Der Jaderberger holte sein 12. Sportabzeichen in Gold. Zu seiner Lieblingssportart, dem Volleyball, der vor Ort nicht mehr angeboten wird, fährt er zum Nachbarverein TuS Lehmden ins Ammerland. In den sportlichen Fußstapfen ist auch die Tochter Johanna getreten. Die 8-jährige kam in neun Disziplinen auf 17 Punkte. Johanna: „Am liebsten mag ich den Weitsprung.“ Top drauf ist auch die vierköpfige Familie Janke. Die Schweiburger zeigten hier ihre sportliche Vielseitigkeit. Scarlett auf Platz zwei (15 Disziplinen/36 Punkte) vor der Tochter, der Vorjahressiegerin Angeline (12/34). Gefolgt von Stefan (15/32) und Fabienne (12/28). Für Frank Piontek stellt fest: „Trotz aller Widrigkeiten: Sport macht Spaß.“ Die große Anzahl der Sportabzeichen-Absolventen wird sicherlich auch wieder unter hoffentlich normaleren Bedingungen 2021 wieder durchstarten.
Wolfgang Böning