Westerstede Ammerland-Klinik

Onkologisches Zentrum Westerstede zertifiziert

Im Januar 2021 wurde das Onkologische Zentrum Westerstede zertifiziert. Eine Gutachterkommission bescheinigt einen hohen Behandlungsstandard nach den Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) in Bezug auf die klinische Versorgung und interdisziplinäre Therapie krebskranker Patienten.

Die Heilungschancen und die Lebensqualität von Krebspatienten konnten durch substanzielle Fortschritte in der Diagnostik, dem kombinierten Einsatz von Therapieverfahren und der Nachsorge in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert werden. Entscheidend für den Therapieerfolg ist die strukturell vernetzte Zusammenarbeit von Spezialisten als ein zentraler Aspekt Onkologischer Zentren. Um das Wissen der Ärzte aus verschiedenen Disziplinen zu bündeln und damit den Patienten bestmöglich zu helfen, wurde das Onkologische Zentrum Westerstede als ein eng verzahnt arbeitendes Netzwerk aus verschiedenen Fachbereichen gegründet. Das Onkologische Zentrum versteht sich dabei als Dachzentrum der bereits an der Ammerland-Klinik bestehenden und gut etablierten Organzentren.

„Nachdem 2005 bereits unser Brustzentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert wurde und 2006 sowie 2014 das Darm- und Prostatazentrum folgten, wird nun durch die Zertifizierung des Onkologischen Zentrums bestätigt, dass Patienten mit Krebserkrankungen hier in der Ammerland-Klinik insgesamt auf höchstem Niveau und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft versorgt werden. Niedersachsenweit gibt es dabei nur insgesamt 8 Kompetenzzentren, die sich als Onkologisches Zentrum nach den Kriterien der DKG ausweisen dürfen.“, erläutert Axel Weber, Hauptgeschäftsführer der Ammerland-Klinik, den Stellenwert der Auszeichnung.

In einem zweitägigen Audit wurden insbesondere die bestehenden Strukturen und fachlichen Anforderungen des Onkologischen Zentrums unter die Lupe genommen. Dabei ging es den Gutachtern unter anderem um die Qualität und das Angebot der unmittelbaren ärztlichen und   pflegerischen Versorgung. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass zentrale Einrichtungen, wie die klinikeigene Apotheke, die Radiologie, die Nuklearmedizin oder die psychosozialen Institutionen die vorgegebenen Standards erfüllen. Auch die Kooperationspartner, wie die benachbarte Onkologische Praxis Dr. Reichert und Dr. Janssen Janssen (mit den drei Standorten Westerstede, Rhauderfehn und Aurich), die Abteilungen des Bundeswehrkrankenhauses oder die Strahlentherapie Westerstede, arbeiten nach gemeinsamen Standards und sind fest in die Abläufe des Zentrums integriert. Kliniken, die von der DKG zertifiziert werden, müssen hohe fachliche Anforderungen erfüllen.

„Die Diagnose Krebs führt nicht nur bei den Patienten zu tiefgreifenden Veränderungen, auch die Angehörigen haben mit Ängsten und Zukunftssorgen zu kämpfen.“, erklärt Dr. Mark-Peter Ufen, Leiter des Onkologischen Zentrums. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass nicht nur die verschiedenen medizinischen Fachbereiche und externen Kooperationspartner eng zusammenarbeiten. Im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes binden wir unter anderem die onkologische Fachpflege, unseren Psychoonkologischen Dienst, die Mitarbeiter des Sozialdienstes und die Seelsorge in den therapeutischen Prozess ein. Ferner besteht eine intensive Zusammenarbeit mit der ambulanten palliativen Versorgung und dem Ammerland-Hospiz.“

Weitere Informationen:
https://www.ammerland-klinik.de/medizin-pflege/zentren