Underwater Dragons

10. Drachenboot-Cup in Lübeck

Starker Konkurrenz stellten sich am vergangenen Wochenende die Underwater Dragons aus Berne. Thomas Beyrodt, Björn Birkholz, Jennifer Dettmer, Matthias Dettmer, Werner Döhmann, Joachim Hellrung, Matthias Klose, Astrid Koßytorz, Emke Meyer-Wichmann, Annika Onkes, Jane Porath, Ulrike Rindchen, Dirk Scheepker, Jürgen Schierenstedt, Andreas Schmidt, Monika Schmidt, Kai Steigemann, Jessica Trümpener, Jannik Uhlhorn und Thomas Windhorst gingen zusammen als eines von wenigen Teams an den Start, die nicht als Renngemeinschaft, sondern komplett mit teameigenen Paddlern gekommen waren und lieferten exakt ab, was sie sich im Training erarbeitet haben: Starke Starts und eine konstant hohe Schlagfrequenz auf der Strecke. Dennoch hatten sie auf der 200-Meter-Rennstrecke knapp das Nachsehen. Zwar fehlten in den Rennen nur wenige Sekunden, teilweise sogar nur Zehntelsekunden, doch reichte es nicht für die vorderen Platzierungen und am Ende fanden sie sich auf dem 10. Platz von 13 wieder. Stark gekämpft haben die Berner dann anschließend auch auf der 8000-Meter-Strecke. 4 mal galt es auf der Wakenitz einen großen Rundkurs mit insgesamt je 4 Wenden zu fahren. In zwei Läufen mit jeweils 6 bzw. 7 Booten wurden die Drachenbootpaddler auf diese lange Tour geschickt. Den Underwater Dragons gelang es Zeit gutzumachen und ein gegnerisches Team zu überholen sowie zusätzlich den Abstand auf das nächste Boot zu verkürzen. Die Rundenzeiten bis zum Schluss in konstantem Tempo zu fahren war eine große Herausforderung und gelang den Bernern gut. Dennoch waren auf der langen Distanz der Trainingsvorsprung der Paddler aus Lübeck, Rostock und Schwerin sowie der meist geringere Altersdurchschnitt und die damit einhergehende starke Muskelkraft der anderen Teams die stärksten Gegner. Die Berner kämpften sich wiederum auf den 10. Platz, gewonnen hat die Langstrecke die gastgebende Mannschaft aus Lübeck. Respekt vor dieser Leistung, Ansporn für die nächsten Trainingseinheiten sowie auch Zufriedenheit damit, in einem so starken Starterfeld nicht „durchgereicht“ worden zu sein und konditionell mithalten zu können - dies sind die Dinge, die die Underwater Dragons auf der Heimfahrt am Abend im Gepäck hatten.
Emke Meyer-Wichmann